Rechenpfennig des Monats

Rechenpfennig Nürnberg, Vs Rechenpfennig Nürnberg, Rs
FRIED:AUGUST. KÖE:VON. SACHSEN.
Brustbild in Uniform nach links; darunter: L
SPIEL / MARQUE
Im Eichenlaubkranz
Rechenpfennig ohne Jahr, von Lauer Durchmesser: 24 mm; Masse: 3,1 g; Material: Messing
Katalog "Rechenpfennige mit den Porträts sächsischer Herrscher" Nr. 36

König Friedrich August II. von Sachsen
- wurde im Jahr 1797 in Dresden geboren,
- seit dem Jahr 1830 wurde er in die Regierungsgeschäfte einbezogen
- im Jahr 1836 übernahm er den Thron von König Anton
- er starb im Jahr 1854 in Tirol in Folge eines Unfalls auf einer Reise
-
Rechenpfennigschlager-Familie Lauer
Drei Meister sind in Nürnberg bekannt.
Ernst Ludwig Sigmund Lauer: Meister ab 1783, gestorben 1833
Johann Jacob Lauer: Meister ab 1806, gestorben 1865
Ludwig Christian Lauer: Meister 1842, gestorben 1873

 

Zum Begriff Rechenpfennig

Typ 3: Zweite Wandlung vom Rechenhilfsmittel zum medaillenartigen Massenprodukt (Spielmarke)

Die neuen Prägungen, die auf der Rückseite häufig Bezeichnungen wie „Rechenpfennig“, „Jeton“ oder „Spielmarke“ tragen, waren aber tatsächlich alles Spielmarken. Die Darstellungen auf den Rechenpfennigen nach Typ 3 dienten nicht der besonderen Erinnerung an eine Persönlichkeit, verweisen auch nicht auf ein besonderes Ereignis und unterscheiden sich damit von den Medaillen im engeren Sinne.
Vom Einsatz als notwendiges Rechenhilfsmittel kann auf keinen Fall mehr gesprochen werden. Die Darstellung der Porträts von Herrschern diente allerdings der Verkaufsförderung.

Alle numismatischen Objekte auf der Seite "Rechenpfennig des Monats gehören zum Typ 3 der Kategorie der Rechenpfennige.

 

Rechenpfennig Begriff

Rechenpfennig - Teil der Numismatik

Rechenpfennig- drei Typen

Rechenpfennige Nürnberg

Rechenpfennig Sachsen

Rechenpfennig - Literatur