Rechenpfennig des Monats

Rechenpfennig Sachsen von 1558, Vs Rechenpfennig von Sachsen von 1558, Rs
 Zehnfeldriges Wappen von Sachsen
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RECHNE. /RECHT. /VN / D. NIT .  ZV . V /IL . GOT . GIBT . /DIR . AVCH . E /IN . ZIEL . /.1558.

Rechenpfennig von 1558 Jahr von Johann Friedrich II. von Sachsen Durchmesser: 24,7 mm; Masse: 3,3 g; Material: Messing
kein Nachweis bei Josef Neumann, Variante zu 8567

Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595), Herzog von Sachsen ab 1554 mit Sitz in Gotha
- er wurde im Jahr 1529 in Torgau geboren,
- er erhielt gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Johann Wilhelm die Erziehung und Ausbildung für die Aufgaben als Tronfolger
- in der Schacht von Mühlberg wurde 1547 sein Vater gefangen genommen und Johann Friedrich übernahm die Verwaltung des Herzogtums
- mit dem Tod seines Vaters wurde er 1554 Herzog von Sachsen
- im Jahr 1567 werde er geächtet und durch die Truppen des Kurfürst August von Sachsen in Gefangenschaft genommen
- er starb im Jahr 1595 in Haft in Österreich.
 

Zum Begriff Rechenpfennig

Typ 3: Zweite Wandlung vom Rechenhilfsmittel zum medaillenartigen Massenprodukt (Spielmarke)

Die neuen Prägungen, die auf der Rückseite häufig Bezeichnungen wie „Rechenpfennig“, „Jeton“ oder „Spielmarke“ tragen, waren aber tatsächlich alles Spielmarken. Die Darstellungen auf den Rechenpfennigen nach Typ 3 dienten nicht der besonderen Erinnerung an eine Persönlichkeit, verweisen auch nicht auf ein besonderes Ereignis und unterscheiden sich damit von den Medaillen im engeren Sinne.
Vom Einsatz als notwendiges Rechenhilfsmittel kann auf keinen Fall mehr gesprochen werden. Die Darstellung der Porträts von Herrschern diente allerdings der Verkaufsförderung.

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Rechenpfennig Begriff

Rechenpfennig - Teil der Numismatik

Rechenpfennig- drei Typen

Rechenpfennige Nürnberg

Rechenpfennig Sachsen

Rechenpfennig - Literatur