Rechenpfennig des Monats

Rechenpfennig Sachsen 1677, Vs Rechenpfennig Sachsen 1677, Rs
 SURSUM . DEORSUM .
darunter Monogramm JGZMS, im Feld:
links: Kurschwerter und Rautenschild und rechts: Brandenburger Adler
Monogramm ligiert: JG 3 AS
im Feld: links: Rautenschild, rechts drei dänische Löwen, unten: 1677
Rechenpfennig von 1677, Johann Georg II., Kurfürst von Sachsen,
Durchmesser: 27,1 mm; Masse: 3,4 g; Material: Kupfer
Josef Neumann, 9328

Kurfürst Johann Georg II. von  Sachsen

Johann Georg (geb. 1613, gest. 1680)  war ab 1656 Kurfürst von Sachsen und Erzmarschall des Heiligen Römischen Reichs.

Zum Begriff Rechenpfennig

Typ 2: Erste Wandlung vom Rechenhilfsmittel zum medaillenartigen Produkt

Reinhardt, Band 3, S. 53 ff.:

Ihre ursprüngliche Bestimmung war, nach dem ehedem üblichen Gebrauch, zum Rechnen zu dienen, dann wurden sie auch als Spielmarken angewendet. Was aber ihre Vermehrung besonders begünstigte, war der in den Niederlanden und späterhin in Frankreich eingeführte Gebrauch, daß Facultäten, Collegia, sowie die Behörden für ihre Bureaux bei feierlichen Gelegenheiten, beym Jahreswechsel u. f. f. dergleichen zur Vertheilung in Silber und Kupfer prägen ließen. … Ihre ursprüngliche Bestimmung war, nach dem ehedem üblichen Gebrauch, zum Rechnen zu dienen, dann wurden sie auch als Spielmarken angewendet. Was aber ihre Vermehrung besonders begünstigte, war der in den Niederlanden und späterhin in Frankreich eingeführte Gebrauch, daß Facultäten, Collegia, sowie die Behörden für ihre Bureaux bei feierlichen Gelegenheiten, beym Jahreswechsel u. f. f. dergleichen zur Vertheilung in Silber und Kupfer prägen ließen…  

 

Rechenpfennig Begriff

Rechenpfennig - Teil der Numismatik

Rechenpfennig- drei Typen

Rechenpfennige Nürnberg

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Rechenpfennig - Literatur